Gemeinschaftssitzung des "Grosser Rat" am 26. Februar Direkter Link zur Fotogalerie ... Am Samstag dem 26. Februar fand im Congress-Park-Hanau die 8. Gemeinschaftsitzung des Grossen Rates der Stadt Hanau und am 27. Februar in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro Hanau die Seniorensitzung statt.
Folgend der Text von 2 Zeitungsartikeln des Hanauer-Anzeigers vom 28. Februar und vom 2. März 2011. Wir bedanken uns beim Hanauer-Anzeiger für die Genehmigung diesen Text auf unserer Internetseite veröffentlichen zu dürfen. Eine weitere Nutzung dieses Textes (auch auszugsweise) und der Bilder ist seitens des Hanauer-Anzeigers ausdrücklich untersagt! ( Fotos: Reinhard Paul ) |
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Funkenmariechen im Höhenflug |
Sitzung des Großen Rates im Congress Park ausverkauft – Konzeptänderung greift |
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Hanau. Das war doch mal ein Abend nach Maß. Die Sitzung des großen Rates im Congress Park Hanau (CPH) war das zweite Mal in ihrer Geschichte bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das Programm beinhaltete nicht nur viele närrische Höhepunkte, sondern war auch ein bunt gemischtes Programm, das Jung und Alt gleichermaßen begeisterte. |
Nach der Begrüßung durch das Hanauer Prinzenpaar Sylvia I. und Dirk I. – alle anwesenden Prinzenpaare aus den Stadtteilen sowie das Prinzenpaar der Lebenshilfe Andi I. und Susi I. und das Kinderprinzenpaar Fabian I. und Giuliana I. waren mit auf der Bühne –, ging das närrische Spektakel los. Das Kinderprinzenpaar sorgte mit einer kleinen Aufwärm-Schunkelrunde „Rucki Zucki“ für gute Stimmung. Dann ging es ans Orden verteilen. Sylvia und Dirk müssen am Ende der Kampagne Halsmuskeln aus Stahl haben, so wie an diesem Abend die Ordenspracht am Halse baumelte. |
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Ein besonderes Lob ist der 1. Hanauer Tanzgarde zu zollen, denn die Entwicklung der jungen Damen ist rasant voran geschritten. Der Auftritt mit der sehr ansprechender Choreographie sorgte für die ersten lautstarken Beifallsbekundungen. Dieter Henning, ein Urgestein der Hanauer Fassenacht, sorgte als Rentner für die ersten Lachsalven des Abends. „Mer kann sein Alter net vertusche, dem Herrgott in sein Handwerk pfusche“, reimte er. Mittlerweile lasse es Henning ruhiger angehen: „Ich hol' mir beim Waldlauf doch keinen Wolf – ich spiele dafür lieber Golf.“ Aber über sein Alter ist er nicht betrübt- „so lange es die Hanauer Fassenacht gibt“. Laura Wietzel unterstrich mit einem schön anzusehenden Solotanz die positive Entwicklung der Hanauer Tanzgarde. |
Thorsten Schweinhardt aus Marburg, von Geburt an blind, erwies sich auch in diesem Jahr wieder als treffsicherer Protokoller. Er begeisterte mit seiner perfekten Rhetorik, einer spitzen Feder und jeder Menge intelligentem Witz. Wirtschaftswachstum, Kaufkraft und Politik waren seine Hauptthemen und er kam zu einem ernüchterndem Schluss: „ Die Wähler sind die Kälber – wir Trottel wählen unsere Metzger selber.“ Sitzungspräsident Christoph Mey, der gewohnt locker und spritzig den Abend moderierte und einen feierlustigen Elferrat hinter sich wusste, kündigte dann einen Höhepunkt an, der seit Jahren nicht mehr aus dem Hanauer Karneval wegzudenken ist: „Dance for Liberty“, der befreundete Verein aus Köln-Bornheim, zauberte einen fulminanten Garde- und Showtanz auf die Bühne. Hier flogen nicht nur die Funkenmariechen durch die Luft, sondern auch die Männer begeisterten mit ihrer Akrobatik und Sprungkraft. Über 20 Minuten dauerte die perfekte Darbietung. Es ist immer wieder eine Wonne, dieser tollen Truppe, die von Ralf Demary angeführt wird, auf der Hanauer Bühne zuzusehen. „Mer losse de Dom in Kölle“ lautete das Motto der diesjährigen Sitzung, und Demary brachte Sitzungspräsident Mey wieder ein echt „kölsches“ Geschenk mit. Dieses Mal eine original Köln-Brille, damit er auch mal durch eben diese blicken könne. Ja, die hübschen Damen und die drahtigen Herren haben die Fassenachtkultur in Hanau nicht nur bereichert, sondern auch ein Stück weit mit entwickelt. Auch Oberbürgermeisterin Claus Kaminsky war wieder mit von der Partie. In seiner kurzen Ansprache bedankte er sich bei den Hanauer Narren für diese tolle Sitzung und die karnevalistische Arbeit, die hier betrieben wird. |
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Clown Molli sorgte mit deftigem Humor und toller Mimik für Lachsalven und schenkelklopfende Närrinnen und Narrhallesen im Saal. Sein Ausflug auf die Reeperbahn endete desillusionierend. Die Ausmaße des Objektes der Begierde warf den Schatten einer Telefonzelle: „Wenn Du mit der um Acht ins Bett gegangen bist, war'ste um Zwölf noch nicht da, wo du hin wolltest.“ Liebe suchend im ältesten Gewerbe der Welt, bedauerte er sogleich seine Wahl: „Musste es denn gleich das Gründungsmitglied sein?“ Chris Malou begeisterte im Anschluss mit ihrer närrischen Gesangseinlage. Auf den Stühlen feierte das närrische Auditorium mit. Furios ging es weiter mit den Kinziggeistern. Wie in jedem Jahr war hier auch wieder Party pur angesagt. Eine tolle Truppe, die den Saal mit ihrer Musik und ihren fantasievollen Kostümen aufmischte. Karl Oertl, der hessische Oberfassenachter, zeigte, warum er Kultstatus besitzt. Seine Darbietung als Staubsaugerverkäufer aus dem Vogelsberg war ein absolutes Schmankerl. |
Es war ein wirklich gelungener Abend im CPH, für den die Mitglieder des Großen Rates schwer geschuftet haben. Monika Gehbard- Cosler hat die Akteure gesichtet und engagiert: „An Clown Molli war ich vier Jahre dran, und ich bin froh, dass es dieses Jahr endlich mal geklappt hat.“ Das waren die Gäste im Saal ganz sicher auch. Der Altersschnitt der Besucher hat sich merklich gesenkt, was auch eine Folge der Konzeptänderung ist. „Die Menschen wollen feiern, tanzen, glücklich und närrisch sein. Die Zeiten der langen und teilweise langatmigen Büttenreden sind vorbei – wir sind auf dem richtig guten Weg, was auch das ausverkaufte Haus beweist“, so das Prinzenpaar Sylvia und Dirk Breitkopf. Reinhard Paul (HA/upn) |
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Mitreißende Seniorensitzung des Großen Rates im Congress Park Hanau |
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Da stand nicht nur der Saal sondern auch der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky Kopf. Die Seniorensitzung – ausgerichtet vom Großen Rat der Hanauer Narren und dem städtischen Seniorenbüro – war heuer ein Kracher. Unter der Leitung von Sitzungspräsident Dieter Henning entwickelte sich eine fulminante Sitzung, die ihren Höhepunkt gleich zu Beginn hatte. Mit der Kölner Truppe „Dance for Liberty “ unter der Leitung des Kommandanten Rald Demary, kam ein Kracher auf die Bühne. Die Truppe war bereits zu Gast bei der Gemeinschaftssitzung des Großen Rates und blieb extra über Nacht in Hanau, um auch den Senioren der Stadt ein Feuerwerk an Garde- und Showtänzen bieten zu können. Sie zauberten einen exzellenten Gardetanz gemeinsam mit der Hanauer Tanzgarde – die auch solo zu überzeugen wusste – auf die Bühne. Nur ein kurzes gemeinsames Training – und ein Top-Programmpunkt ward geboren. Demary hatte am Vorabend schon dem OB das Versprechen abgenommen, an der Seniorensitzung mitzutanzen. Und was macht man nicht alles im Wahlkampf. Einen lupenreinen Handstand – natürlich unter der Mitwirkung der Showtruppe – legte OB Kaminsky auf die Bühne. Der Kinderprinz wurde ebenfalls in das Programm mit eingebaut. „Der hat immer so ein großes Mundwerk – nun soll er mal zeigen was er kann“, befahl ihre Lieblichkeit, Prinzessin Giuliana I., und so geschah es: Prinz Fabian wurde von einem liebreizenden Gardemädchen abgeführt und von der Truppe – trotz prinzlichen Protestschreis – dreimal hoch in die Lüfte gewirbelt. Büttenreden und Schunkelstimmung für die Senioren und natürlich der Kreppelkaffee – Hanaus Senioren verlebten einen schönen Nachmittag im Congress Park. rp/Fotos: Paul |
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| Fotogalerie der CPH-Sitzung vom 26. Februar 2011 |
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