Das Prinzenpaar 2011-2012 der Hanauer-Kernstadt stellt sich vor

Proklamation
Interview des Hanauer-Anzeigers
Bericht und Fotos vom Stadtlauf durch die Hanauer Innenstadt.

Prinz Philipp I. von Hagenovien, Edler des Großen Rates
Prinzessin Michelle I. von Hagenovien, Edle des Großen Rates
Foto: Alain de la Maison ( Foto Schuster )
Foto: Alain de la Maison ( Foto Schuster )



Foto: Alain de la Maison ( Foto Schuster )

Philipp Reissner, 20 Jahre alt, Azubi zum Chemielaboranten
wohnend in Nidderau, Hobby Sportschütze im Verein (Pistole).

Michelle Tilgner, 19 Jahre alt, Frisörin,
wohnend in Nidderau, Hobby Gardetanz bei den "Schlüsselrapplern" in Nidderau
.

Wir bedanken uns bei Herrn Alain de la Maison von Foto-Schuster in Hanau für die unentgeltliche Zurverfügungstellung der Fotos.

 
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Proklamation

Wir, Prinz Philipp 1. von Hagenovien,
Edler des Großen Rates
und Prinzessin Michelle 1. von Hagenovien,
Edle des Großen Rates
geben zu unserer Inthronisierung an die Regierenden Herren der Stadt Hanau und die Bevölkerung neue Anweisungen kund und zu wissen, welche ab sofort bis Aschermittwoch Gültigkeit haben:

1. Die Polizeistunde wird in Hanau und seinen Stadtteilen ab sofort außer Kraft gesetzt.

2. Ab sofort ist bei Begegnungen jeglicher Art nur noch mit dem karnevalistischen Gruß „Helau“ zu grüßen.

3. Im Magistrat wird als 3. Stadtrat kein Bürgermeister sondern ein Dezernat für Fasching eingerichtet.

4. Der Magistrat, die Stadtverordneten und die Bevölkerung werden verpflichtet, an allen karnevalistischen Veranstaltungen teilzunehmen. Für den Magistrat gilt Vermummungsverbot.

5. Damit die Bevölkerung die karnevalistischen Veranstaltungen schneller erreichen kann, ist ab sofort mit dem Bau einer U-Bahn zu beginnen, die auch die Stadtteile mit der Innenstadt verbindet.

6. Sollte dies nicht von den noch im Rathaus Regierenden umgesetzt werden, werden sie am 8. Januar 2012 mit dem Sturm auf das Schloss Philippsruhe entmachtet und dem Fasching verpflichtet.

7. Um die Stadt Hanau zu entschulden sind von den Geldgebern sofort alle Kredite zu löschen.

8. Für neue Schulden haftet der Schuldenmacher persönlich.

9. Die Umgestaltung der Innenstadt wird vehement vorangetrieben, an allen Plätzen ist Fahnenschmuck mit karnevalistischen Fahnen Vorschrift.

10. Am 18. Februar 2012 findet ein Triumphzug durch die Straßen von Hagenovien statt, an der neben dem Magistrat die gesamte Bevölkerung teilzunehmen hat.

11. Für die wohltätige Geldsammlung der Tollitäten zu Gunsten des Albert-Schweizer-Kinderdorfes in Hanau hat jeder Bürger nach seinen Möglichkeiten einen Obolus in die prinzliche Schatulle zu entrichten.

Gegeben am 12.11.2011 zu Hagenovien

Prinz Philipp 1. von Hagenovien,
Edler des Großen Rates

Prinzessin Michelle 1. von Hagenovien
Edle des Großen Rates
Verlesen und kundgetan am 12.11.2011 in der
Tümpelgarten-Burg

Kerstin von der Georgsburg zu Brachttal

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Interview des Hanauer-Anzeigers mit unserem neuen Prinzenpaar
Am 14. November 2011 erschien im Hanauer-Anzeiger ein von Jutta Degen-Peters geführtes Interview mit unserem neuen Prinzenpaar. Wir bedanken uns beim Hanauer-Anzeiger für die Genehmigung diesen Text auf unserer Internetseite veröffentlichen zu dürfen. Eine weitere Nutzung dieses Textes (auch auszugsweise) und der Bilder ist seitens des Hanauer-Anzeigers ausdrücklich untersagt!
( Beginn Hanauer-Anzeiger )
Mit Krone und Lippenpiercing
Michelle Tilgner und Philipp Reissner geben sich die Ehre als Prinzenpaar
Hanau (ju). Die beiden kennen sich schon ewig, haben dieselbe Schule besucht und sind seit zwei Jahren ein Paar. Jetzt wird es ernst für Michelle Tilgner und Philipp Reissner. Die beiden Nidderauer werden heute Abend zum Hanauer Prinzenpaar des Großen Rates gekürt. Dann heißt es, inthronisieren repräsentieren und defilieren. 30 bis 40 Termine sind in der kommenden Fastnachtskampagne angesagt. Doch bange ist Michelle und Philipp davor nicht. Sie haben schließlich prominente Unterstützung.

Die 19-jährige Friseurin Michelle und ihr 20-jähriger Freund Philipp, er ist auszubildender Chemielaborant, haben sich im Vorfeld ihres blaublütigen Daseins in den Räumen des HANAUER ANZEIGER eingefunden und geben ein erstes Interview. Sie wirken völlig entspannt und schauen dem karnevalistischen Treiben, das mit der Kürung am Samstag für sie beginnonnen hat, gelassen entgegen. Auf die Idee, Prinzenpaar zu werden, sind sie während einer Geburtstagsfeier gekommen, berichten sie. Michelles Onkel, Dieter Henning, seit 1970 Mitglied der 1. Hanauer Karnevalgesellschaft 1893 und dort seit 30 Jahren im Vorstand, machte seiner Nichte die Idee offenbar so schmackhaft, dass sie Feuer fing – und ihr Freund gleich mit. Für Michelle, die ihren knallroten Haarschopf angesichts des königlichen Amtes in ein gedecktes Schwarz-Rot verändert hat, ist Fasching kein Neuland. Sie hat immerhin schon seit dem fünften Lebensjahr bei den Schlüsselrapplern in Windecken mitgemacht, hat dort getanzt und war Kinderprinzessin.

Für ihren Freund hingegen dürfte der Schritt ein größeres Wagnis sein. Er hatte noch keinerlei Berührungspunkte mit dem närrischen Treiben, sieht man mal von Freundin Michelle ab, die eine Narrenbegeisterte Familie im Hintergrund weiß. Onkel und Tante jedenfalls, genauso wie Cousine Kerstin Henning-Georg, werden das neue Prinzenpaar – von heute an Michelle I. und Philipp I. von Hagenowien, Edle des Großen Rates – eine wichtige Stütze sein. Sie begleiten das Paar auf die Termine, helfen beim Schreiben der Reden und sprechen ihnen Mut zu, wenn es nötig sein sollte. Vielleicht bedarf es aber gar keiner allzu großen mentalen Unterstützung. Philipp, dessen flotte schwarz gegelte Frisur die Handschrift der Freundin trägt, sagt: „Ich hab' nicht wirklich Schiss. Höchstens fünf Minuten vorher.“ Michelle ergänzt: „Dann trinken wir ein Glas Sekt, das wir dann nicht vertragen.“
Auch ein Prinzenpaar trägt mal Freizeitdress, zumal dann, wenn es noch gar
nicht gekürt ist. Hier sind Michelle Tilgner und Philipp Reissner vor dem HA-Gebäude,
eingerahmt von Geeleriebe-Chefin Monika Gebhardt-Cosler und dem Chef
der 1. Hanauer Karnevalsgesellschaft, Dieter Henning. Foto: Degen-Peters

Laster scheinen die beiden nicht zu haben. Philipp ist Sportschütze und begeisterter Motorradfahrer, Michelle tanzt gerne (wenn es ihr die Zeit erlaubt). Sie hat ein Faible für Piercings, was sich in ihrem Gesicht widerspiegelt. Lippe, Augenbraue und Zunge sind geschmückt. Auch Philipp hat sich inspirieren lassen und sich ebenfalls ein Lippenpiercing zugelegt. Das wird dann gut mit dem Diadem und dem königlichen Gewand kontrastieren, das von nun an zu tragen sein wird. Michelle und Philipp haben sich für die Farbe Blau entschieden. Also blaues Abendkleid, Prinzessinnenkrönchen, blauer Anzug und Kappe mit blauen Federn.

Die Kleidung müssen sie nicht selbst bezahlen. Dabei, bei den Orden und anderem Zubehör werden sie von den acht Karnevalsvereinen unterstützt, die den Großen Rat bilden. Geeleriebe-Chefin Monika Gebhard- Cosler und Dieter Henning, die zur Verstärkung der Karnevals-Frischlinge mit in die HA-Redaktion gekommen sind, freuen sich über die Energie, die die zwei bereit sind zu entwickeln. „Es ist eine schöne Sache, die Karnevalsvereine und den Großen Rat zu repräsentieren“, findet Philipp, der sich darauf einstellt, im Rampenlicht zu stehen. Michelle reizt an der ungewohnten Aufgabe besonders, „dass wir Spenden für das Albert- Schweitzer-Kinderdorf sammeln und helfen können.“

Seit einigen Jahren verzichtet das Hanauer Kernstadt-Prinzenpaar auf Gastgeschenke und sammelt stattdessen Geld für eine gute Sache. Die Lebenshilfe kam schon in den Genuss dieser Aktion, die Hanauer Tafel und die Sterntaler. In diesem Jahr ist das ASK an der Reihe. Auf die Frage, ob sie sich aufgrund besonderer Vorlieben für das Prinzliche Dasein prädestiniert fühlen, zögern Michelle und Philipp einen Augenblick. „Nö“, finden sie, „wir sind eigentlich total langweilig.“

( Ende Hanauer-Anzeiger )
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Inthronisation am 12. November 2011

Pünktlich um 20:11 Uhr hieß es wieder „Hanau Helau“ beim Großen Rat Hanau, bei der Inthronisation des Kernstadtprinzenpaares im NLT.

Bei dieser traditionsreichen Zeremonie wird das neue Prinzenpaar in den närrischen Adelsstand erhoben und die scheidenden Hoheiten aus ihrem Amt verabschiedet.

Dieter Henning, Vorsitzender der EHCG, eröffnete den Reigen, bevor Anni Gast und Monika Gebhard-Cosler von den „Lustische Geeleriebe“, mit ihrem Zwiegespräch unter Freundinnen um die Gunst von Prinz Andi buhlten und so für begeisterte Erheiterung sorgten. 

Auch in dieser Kampagne steht wieder eine gemeinnützige Sammelaktion im Mittelpunkt der Aktivitäten des Prinzenpaares. Es sollen Spenden zu Gunsten des Albert-Schweizer-Kinderdorfes gesammelt werden, wofür sich Herr Rüdiger Jährling, Geschäftsführender Vorstand des ASK- Hanau, in seiner Ansprache bedankte.

Monika Gebhard-Cosler, 1. Vorsitzende des Gr. Rates und der Lustische Geeleriebe, bedankte sich noch einmal herzlich bei den scheidenden Tollitäten, Prinzessin Sylvia der ersten und Prinz Dirk dem Ersten, für eine sehr schöne und erfolgreiche Kampagne 2010/2011. Hier muss noch einmal erwähnt werden, dass das Prinzenpaar die stolze Summe von rund 6.000 € für die Lebenshilfe Hanau e.V. ersammeln konnte.

Dann kündigten Fanfarenklänge das neue Prinzenpaar an, das von der Prinzengarde des Großen Rates begleitet in den Saal einmarschierte.

Untermalt durch die Musik des Haus- und Hofmusikers Holger M., folgte nun die Kürung des neuen Kernstadtprinzenpaares. Prinz Philipp der 1. und Prinzessin Michelle die 1., Prinzenpaar zu Hagenovien, Edle des Großen Rates.
Per Ritterschlag vom scheidenden Prinzenpaar in ihr Amt gehoben.

Im Anschluss an die Kundgebung der Proklamation, folgte zu Ehren des Prinzenpaares und zum Gefallen der Gäste, der Gardetanz der Prinzengarde des Großen Rates. Bei dem Schwung- und Anspruchsvoll vorgetragen Gardetanz bewies die Gruppe ihr Können bei dieser Premiere. Denn, in dieser Zusammensetzung tanzt die Gruppe zum ersten Mal. Die Prinzengarde besteht aus derzeit insgesamt 18 Mädels, die sich aus Aktiven Tänzerinnen des CV- Mittelbuchen und der 1. Hanauer Tanzgarde in diesem Gemeinschaftsprojekt zusammengeschlossen haben. Nach diesem überzeugenden Auftritt mit 10 Tänzerinnen, mehr passen im NLT nicht auf die Bühne, dürfen wir uns auf das bestimmt eindrucksvolle Bild auf der großen Bühne im CPH freuen.

Traditionell werden im Rahmen der Prinzenkürung auch Ehrungen durchgeführt. So erhielt Herr Günter Jakob den Brüder-Grimm-Orden für seine Verdienste an der Stadt Hanau. Herr Jakob erhält diese Auszeichnung für seine Rekonstruktion der Hanauer Altstadt, als Modell im Maßstab 1:87, an dem er bereits seit gut 15 Jahren arbeitet

Der Stadtorden wurde diesmal an Anni Gast von den Lustische Geeleriebe und an Christoph Mey, Mitglied und langjähriger Vorstandsvorsitzender der 1. Hanauer Tanzgarde 1986 e.V. verleihen. Die Beiden erhielten diese Auszeichnung für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in ihren Vereinen und für ihre Verdienste am Hanauer Karneval.
Nach diesem gelungenen Auftakt dürfen sich die Hanauer Narren auf eine schöne Kampagne 2011/2012 und auf ein repräsentatives Prinzenpaar freuen.
(Andreas Wietzel)

Fotos von der Inthronisation können Sie hier... bei den "Lustische Geeleriebe" finden.
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Rathaussturm am 8. Januar 2012
( den Rückblick bitte nicht soooo ernst nehmen! )
Sonntag, der 8. Janauar 2012… dunkle Wolken über dem Schloss Philippsruhe begleiten das übliche Spiel was dort einmal im Jahr stattfindet: Machtübernahme der Narren. Die „da oben“ bestanden aus dem Magistrat der Stadt Hanau. Die „da unten“ bestanden aus fast allen Karnevalsvereinen ( einer fehlte )  der Kernstadt Hanau und den vorgelagerten Stadtteilen. Überpünktlich zogen die Narren dann von dem Aufstellungsplatz Burgallee unter lautem Tamtam zum Schloss. Da man sie schon von weitem hören konnte zogen einige Mitglieder des Hanauer Senats vor lauter Respekt vor dem was jetzt kommt schon die Köpfe ein.
Nur einer blieb standhaft auf dem Balkon stehen und hatte im Vorfeld der Auseinandersetzung nur Schmähworte für die Narren. Es erübrigt sich wohl an dieser Stelle den Namen des „Standhaften“ zu nennen. Nach dem nun die Narren ihre Aufstellung eingenommen hatten begann man zügig mit den Verhandlungen über die Machtübernahme. Seitens der Narren behauptete man das sich 1111 Narren vor dem Schloss versammelt hatten. Nun gut… wenn man genug Promille im Blut gehabt hätte dann könnte es stimmen, da man ja dann bekanntlich alles drei- und vierfach sieht.  Aber die Behauptung des Oberhauptes der Stadt Hanau, das auf dem Balkon sich ebenfalls 1111 befinden würden, entbehrt wohl allem, da man dann schon kurz vor einer Alkoholvergiftung hätte stehen müssen. Gefolgt von lautem Gewehrgetöse warf man sich dann noch gegenseitig Drohungen zu.

Was die Sachlage dann aber schlagartig änderte war die Tatsache das sich die Kinder der Hanauer-Tanzgarde heimlich ins Schloss schlichen und den Balkon überfielen. Durch die Übermacht der Kinder blieb unserem Oberhaupt nichts anderes übrig als seine frisch gewaschene weiße Fahne zu nehmen und zu kapitulieren. Nach dem dann endlich der Stadtschlüssel und die Kasse ( die mal wieder leer war ) übergeben wurde war die Machtübernahme der Narren vollendet.
Friedlich versammelt man sich dann vor dem Schloss zum jährlichen Gruppenbild.

(DC)

Fotos von der Inthronisation können Sie hier... bei den "Lustische Geeleriebe" finden.
 
Der Hanauer-Anzeiger berichtete auch über den Rathaussturm in seiner Ausgabe vom 9. Janaur 2012. Wir bedanken uns beim Hanauer das wir diesen Artikel auf unserer Internetseite veröffentlichen dürfen.
( bitte diesen Bericht jetzt wieder ernst nehmen! )
(Beginn Hanauer-Anzeiger)
Narren vertreiben Kaminsky

Symbolische Rathaus-Erstürmung vor Schloss Philippsruhe
Hanau. Sie haben tapfer gekämpft, aber am Ende war die Schar der angereisten Narren doch zu mächtig. Mit dem Rathaussturm auf Schloss Philippsruhe haben die Karnevalisten die fünfte Jahreszeit nun auch offiziell in Hanau eingeläutet und die Stadtgeschäfte bis Aschermittwoch an sich gerissen.
„Geben Sie auf, Herr Oberbürgermeister, Sie haben keine Chance. Im Schlosshof haben sich ungefähr 1111 Mitglieder der Hanauer Karnevalsvereine versammelt, um das Rathaus zu übernehmen“, rief Stefan Schönberg, Sitzungspräsident der 1. Karnevalgesellschaft 1891 Klein-Auheim Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und den Magistratsmitgliedern auf dem Schlossbalkon zu. „Wir haben keine Angst vor euch. Außerdem sind wir viel mehr als ihr. Hier oben stehen 11 111 Mitglieder von Magistrat und Stadtverwaltung“, entgegnete der OB seinen revoltierenden Herausforderern am Boden. Zugegeben, es waren keine 1111 marodierenden Fastnachter, sondern rund 300, aber dafür machten sie Krach wie 3000. Unter der aufbegehrenden Menge waren die 1. Hanauer Carnevalgesellschaft 1893, samt Prinzenpaar Prinz Philipp I von Hagenovien und Prinzessin Michelle I. von Hagenovien, der 1. Hanauer Husarencorps, die 1. Hanauer Tanzgarde 1986, die Hanauer Pappnasen, der Hanauer Carnevalszugverein HCV 1954, die Lustische Geeleriebe, die Neue Hanauer Carnevalsgesellschaft 1910, Concordia Kesselstadt, die Stadtgarde Hanau, die IG Tümpelgarten samt dem Kinderprinzenpaar Prinz Marco I. und Prinzessin Chantal I., die 1. Steinheimer Karnevalsgesellschaft 1950 samt ihrem Prinzenpaar Prinz Ken I. und Prinzessin Isabelle I., der Fanfarenzug und Prinzengarde Steinheim, der Carneval Club Schwarz Weis, die 1. Großauheimer Karnevallgesellschaft 1905 samt dem Prinzenpaar Prinz Jürgen IV. und Prinzessin Kerstin I., der Carnevalverein 1983 Mittelbuchen, der CV 1895 Klein-Auheim samt dem Prinzenpaar Prinz Thomas IV. und Prinzessin Kerstin I. und die 1. Karnevallgesellschaft 1891 Klein-Auheim samt ihrem Prinzenpaar Prinz Heinz-Jürgen I. und Prinzessin Rosi I.
Fotos: Reinhard Paul

Als die Husaren dann auch noch einige Warnschüsse aus ihren Musketen abgaben und OB Kaminsky bewusst wurde, dass weder der „wie in Stein gemeißelte Dezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold“, noch dessen Kollege Axel Weiss-Thiel, der mit dem „dichten Haarwuchs“, den drohenden Rathaussturm würden abwenden können, gab sich der Magistrat geschlagen. Nach genauerem Hinsehen musste Kaminsky zudem feststellen, dass er sich nicht von 11 111 Mitstreitern umgeben sah, sondern höchstens von 40.

Als dann die kleinen Tanzmäuse der Hanauer Tanzgarde den Balkon stürmten, schwenkte Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck die weiße Flagge als Zeichen der Kapitulation. Unter gellenden Helau- Rufen zogen die Prinzenpaare samt Gefolge ins Schloss ein, traten auf den Balkon und bekamen von Oberbürgermeister und Stadtverordnetenvorsteherin den goldenen Schlüssel zur Stadt sowie die gähnend leere Stadtkasse überreicht. Schönberg kündigte jedoch gleich vollmundig an, dass man fleißig im Kreise der 1. KG gesammelt habe, und so der stattliche Betrag von elf mal elf Cent zusammengekommen sei, der sogleich in die Schatulle gelegt wurde.

Nachdem die Hanauer Prinzessin Michelle I. die elf närrischen Dekrete verlesen hatte, begab sich die lustige Gesellschaft samt dem gestürzten Magistrat in den Schlosshof. Anschließend gab es einen geselligen Umtrunk, bei dem die Narren den Magistrat und die Stadtverwaltung damit vertrösteten, dass sie Schlüssel und Kasse am Aschermittwoch zurückbekommen werden. Vielleicht ist in der Kasse dann ja auch etwas drin. Pascal Petry (HA)
( Ende Hanauer-Anzeiger )

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Stadtlauf am 21. Januar 2012

… um es gleich vorweg zu sagen… das Wetter war extrem ungemütlich während des Stadtlaufes des Prinzenpaares, die wieder einmal von den Kindern der 1. Hanauer-Tanzgarde unterstützt wurden.
Ziel des jährlichen Stadtlaufes ist der Besuch unserer Sponsoren und in diesem Jahr die Sammelaktion für das  Albert Schweitzer Kinderdorf Hanau.

Nach einem  Besuch bei unserem Sponsor Blumen Herrmann an der Ehrensäule traf man sich dann mit dem Rest der „Truppe“ um 10 Uhr beim Hanauer Anzeiger in der Langstraße zum ersten Fototermin. Von da ging es dann kreuz und quer durch die Innenstadt, angeführt von Dieter Henning mit einem Megaphon und einer „Disco-Box“, so das wir nicht zu überhören waren. Besucht wurden von uns folgende Sponsoren in der Innenstadt: Sparkasse-Hanau, Cafe Menges, Nähzentrum Bergmann, Foto Schuster und dann am Schluss der Kaufhof. Herr Pallapies vom Kaufhof lud uns zu einem kleinen karnevalistischen Empfang im Untergeschoß ein. Dort wurden wir dann um das Kinderprinzenpaar des Tümpelgartens verstärkt. Da alle Beteiligten des Stadtlaufes mittlerweile hungrig waren wurden wir dann  vom Kaufhof noch zu einem Snack in das Restaurant eingeladen.

Von dieser Stelle aus möchten wir uns bei allen Hanauer Bürgern bedanken die dazu beitrugen das sich unsere Sammelbüchsen schnell füllten. Die Kinder vom Albert Schweitzer Kinderdorf werden sich sicher über diese Unterstützung freuen.

Fotos vom Stadtlauf können Sie hier... bei den "Lustische Geeleriebe" finden.
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Heringsessen am 22. Februar 2012

Am Aschermittwoch des Jahres 2012 war es wieder einmal soweit … Heringsessen war angesagt, und das bedeutete das das Ende des Faschings eingeläutet war. Vorbei die Zeit wo aus dem Nachbarschaftshaus laute Karnevalsmusik schallte …. Ruhe war angesagt …. vorbei die Zeit wo der Saal mit bunt gekleideten Menschen bis auf den letzten Platz besetzt war …. Schwarz war angesagt.
Vor dem endgültigen Aus kam unserer Kerstin Schimmelpfennig noch eine große Ehre zuteil. Sie erhielt von unserem Oberbürgermeister für Ihre Verdienste in ihrem Verein den Stadtorden. Um 20:16 Uhr war es dann soweit… unser Prinzenpaar musste wohl oder übel den Stadtschlüssel und die mit süßen Goldtalern  gefüllte Kasse wieder an den OB zurückgeben. Ein strahlender OB war hinterher wieder froh der Herr über Hanau zu sein.
Bleibt noch zu erwähnen das die Sammelaktion von unserem Prinzenpaar für das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Hanau stolze 7452,81 € ans Licht des Tages brachte. Wir bedanken uns von dieser Seite aus bei allen Spendern in der Stadt die dazu beitrugen das die Summe zusammenkam!

Fotos vom Heringsessen können Sie hier... bei den "Lustische Geeleriebe" finden.
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