Proklamation |
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Prinz Philipp I. von Hagenovien, Edler des Großen Rates |
Prinzessin Michelle I. von Hagenovien, Edle des Großen Rates |
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Foto: Alain de la Maison ( Foto Schuster ) |
Foto: Alain de la Maison ( Foto Schuster ) |
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Foto: Alain de la Maison ( Foto Schuster ) |
Philipp Reissner, 20 Jahre alt, Azubi zum Chemielaboranten Wir bedanken uns bei Herrn Alain de la Maison von Foto-Schuster in Hanau für die unentgeltliche Zurverfügungstellung der Fotos. |
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Wir, Prinz Philipp 1. von Hagenovien, |
1. Die Polizeistunde wird in Hanau und seinen Stadtteilen ab sofort außer Kraft gesetzt. 2. Ab sofort ist bei Begegnungen jeglicher Art nur noch mit dem karnevalistischen Gruß „Helau“ zu grüßen. 3. Im Magistrat wird als 3. Stadtrat kein Bürgermeister sondern ein Dezernat für Fasching eingerichtet. 4. Der Magistrat, die Stadtverordneten und die Bevölkerung werden verpflichtet, an allen karnevalistischen Veranstaltungen teilzunehmen. Für den Magistrat gilt Vermummungsverbot. 5. Damit die Bevölkerung die karnevalistischen Veranstaltungen schneller erreichen kann, ist ab sofort mit dem Bau einer U-Bahn zu beginnen, die auch die Stadtteile mit der Innenstadt verbindet. 7. Um die Stadt Hanau zu entschulden sind von den Geldgebern sofort alle Kredite zu löschen. 8. Für neue Schulden haftet der Schuldenmacher persönlich. 9. Die Umgestaltung der Innenstadt wird vehement vorangetrieben, an allen Plätzen ist Fahnenschmuck mit karnevalistischen Fahnen Vorschrift. 10. Am 18. Februar 2012 findet ein Triumphzug durch die Straßen von Hagenovien statt, an der neben dem Magistrat die gesamte Bevölkerung teilzunehmen hat. 11. Für die wohltätige Geldsammlung der Tollitäten zu Gunsten des Albert-Schweizer-Kinderdorfes in Hanau hat jeder Bürger nach seinen Möglichkeiten einen Obolus in die prinzliche Schatulle zu entrichten. |
Gegeben am 12.11.2011 zu Hagenovien Prinz Philipp 1. von Hagenovien, Prinzessin Michelle 1. von Hagenovien Kerstin von der Georgsburg zu Brachttal |
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Am 14. November 2011 erschien im Hanauer-Anzeiger ein von Jutta Degen-Peters geführtes Interview mit unserem neuen Prinzenpaar. Wir bedanken uns beim Hanauer-Anzeiger für die Genehmigung diesen Text auf unserer Internetseite veröffentlichen zu dürfen. Eine weitere Nutzung dieses Textes (auch auszugsweise) und der Bilder ist seitens des Hanauer-Anzeigers ausdrücklich untersagt! |
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( Beginn Hanauer-Anzeiger ) |
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Mit Krone und Lippenpiercing |
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Michelle Tilgner und Philipp Reissner geben sich die Ehre als Prinzenpaar |
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Hanau (ju). Die beiden kennen sich schon ewig, haben dieselbe Schule besucht und sind seit zwei Jahren ein Paar. Jetzt wird es ernst für Michelle Tilgner und Philipp Reissner. Die beiden Nidderauer werden heute Abend zum Hanauer Prinzenpaar des Großen Rates gekürt. Dann heißt es, inthronisieren repräsentieren und defilieren. 30 bis 40 Termine sind in der kommenden Fastnachtskampagne angesagt. Doch bange ist Michelle und Philipp davor nicht. Sie haben schließlich prominente Unterstützung. |
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Für ihren Freund hingegen dürfte der Schritt ein größeres Wagnis sein. Er hatte noch keinerlei Berührungspunkte mit dem närrischen Treiben, sieht man mal von Freundin Michelle ab, die eine Narrenbegeisterte Familie im Hintergrund weiß. Onkel und Tante jedenfalls, genauso wie Cousine Kerstin Henning-Georg, werden das neue Prinzenpaar – von heute an Michelle I. und Philipp I. von Hagenowien, Edle des Großen Rates – eine wichtige Stütze sein. Sie begleiten das Paar auf die Termine, helfen beim Schreiben der Reden und sprechen ihnen Mut zu, wenn es nötig sein sollte. Vielleicht bedarf es aber gar keiner allzu großen mentalen Unterstützung. Philipp, dessen flotte schwarz gegelte Frisur die Handschrift der Freundin trägt, sagt: „Ich hab' nicht wirklich Schiss. Höchstens fünf Minuten vorher.“ Michelle ergänzt: „Dann trinken wir ein Glas Sekt, das wir dann nicht vertragen.“ |
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Auch ein Prinzenpaar trägt mal Freizeitdress, zumal dann, wenn es noch gar nicht gekürt ist. Hier sind Michelle Tilgner und Philipp Reissner vor dem HA-Gebäude, eingerahmt von Geeleriebe-Chefin Monika Gebhardt-Cosler und dem Chef der 1. Hanauer Karnevalsgesellschaft, Dieter Henning. Foto: Degen-Peters |
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Die Kleidung müssen sie nicht selbst bezahlen. Dabei, bei den Orden und anderem Zubehör werden sie von den acht Karnevalsvereinen unterstützt, die den Großen Rat bilden. Geeleriebe-Chefin Monika Gebhard- Cosler und Dieter Henning, die zur Verstärkung der Karnevals-Frischlinge mit in die HA-Redaktion gekommen sind, freuen sich über die Energie, die die zwei bereit sind zu entwickeln. „Es ist eine schöne Sache, die Karnevalsvereine und den Großen Rat zu repräsentieren“, findet Philipp, der sich darauf einstellt, im Rampenlicht zu stehen. Michelle reizt an der ungewohnten Aufgabe besonders, „dass wir Spenden für das Albert- Schweitzer-Kinderdorf sammeln und helfen können.“ |
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( Ende Hanauer-Anzeiger ) |
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Pünktlich um 20:11 Uhr hieß es wieder „Hanau Helau“ beim Großen Rat Hanau, bei der Inthronisation des Kernstadtprinzenpaares im NLT.
Dieter Henning, Vorsitzender der EHCG, eröffnete den Reigen, bevor Anni Gast und Monika Gebhard-Cosler von den „Lustische Geeleriebe“, mit ihrem Zwiegespräch unter Freundinnen um die Gunst von Prinz Andi buhlten und so für begeisterte Erheiterung sorgten. |
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Auch in dieser Kampagne steht wieder eine gemeinnützige Sammelaktion im Mittelpunkt der Aktivitäten des Prinzenpaares. Es sollen Spenden zu Gunsten des Albert-Schweizer-Kinderdorfes gesammelt werden, wofür sich Herr Rüdiger Jährling, Geschäftsführender Vorstand des ASK- Hanau, in seiner Ansprache bedankte. Monika Gebhard-Cosler, 1. Vorsitzende des Gr. Rates und der Lustische Geeleriebe, bedankte sich noch einmal herzlich bei den scheidenden Tollitäten, Prinzessin Sylvia der ersten und Prinz Dirk dem Ersten, für eine sehr schöne und erfolgreiche Kampagne 2010/2011. Hier muss noch einmal erwähnt werden, dass das Prinzenpaar die stolze Summe von rund 6.000 € für die Lebenshilfe Hanau e.V. ersammeln konnte. Dann kündigten Fanfarenklänge das neue Prinzenpaar an, das von der Prinzengarde des Großen Rates begleitet in den Saal einmarschierte. |
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Untermalt durch die Musik des Haus- und Hofmusikers Holger M., folgte nun die Kürung des neuen Kernstadtprinzenpaares. Prinz Philipp der 1. und Prinzessin Michelle die 1., Prinzenpaar zu Hagenovien, Edle des Großen Rates.
Traditionell werden im Rahmen der Prinzenkürung auch Ehrungen durchgeführt. So erhielt Herr Günter Jakob den Brüder-Grimm-Orden für seine Verdienste an der Stadt Hanau. Herr Jakob erhält diese Auszeichnung für seine Rekonstruktion der Hanauer Altstadt, als Modell im Maßstab 1:87, an dem er bereits seit gut 15 Jahren arbeitet
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Fotos von der Inthronisation können Sie hier... bei den "Lustische Geeleriebe" finden. |
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Der Hanauer-Anzeiger berichtete auch über den Rathaussturm in seiner Ausgabe vom 9. Janaur 2012. Wir bedanken uns beim Hanauer das wir diesen Artikel auf unserer Internetseite veröffentlichen dürfen. ( bitte diesen Bericht jetzt wieder ernst nehmen! ) |
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(Beginn Hanauer-Anzeiger) Narren vertreiben Kaminsky Symbolische Rathaus-Erstürmung vor Schloss Philippsruhe |
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| Hanau. Sie haben tapfer gekämpft, aber am Ende war die Schar der angereisten Narren doch zu mächtig. Mit dem Rathaussturm auf Schloss Philippsruhe haben die Karnevalisten die fünfte Jahreszeit nun auch offiziell in Hanau eingeläutet und die Stadtgeschäfte bis Aschermittwoch an sich gerissen. | |
„Geben Sie auf, Herr Oberbürgermeister, Sie haben keine Chance. Im Schlosshof haben sich ungefähr 1111 Mitglieder der Hanauer Karnevalsvereine versammelt, um das Rathaus zu übernehmen“, rief Stefan Schönberg, Sitzungspräsident der 1. Karnevalgesellschaft 1891 Klein-Auheim Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und den Magistratsmitgliedern auf dem Schlossbalkon zu. „Wir haben keine Angst vor euch. Außerdem sind wir viel mehr als ihr. Hier oben stehen 11 111 Mitglieder von Magistrat und Stadtverwaltung“, entgegnete der OB seinen revoltierenden Herausforderern am Boden. Zugegeben, es waren keine 1111 marodierenden Fastnachter, sondern rund 300, aber dafür machten sie Krach wie 3000. Unter der aufbegehrenden Menge waren die 1. Hanauer Carnevalgesellschaft 1893, samt Prinzenpaar Prinz Philipp I von Hagenovien und Prinzessin Michelle I. von Hagenovien, der 1. Hanauer Husarencorps, die 1. Hanauer Tanzgarde 1986, die Hanauer Pappnasen, der Hanauer Carnevalszugverein HCV 1954, die Lustische Geeleriebe, die Neue Hanauer Carnevalsgesellschaft 1910, Concordia Kesselstadt, die Stadtgarde Hanau, die IG Tümpelgarten samt dem Kinderprinzenpaar Prinz Marco I. und Prinzessin Chantal I., die 1. Steinheimer Karnevalsgesellschaft 1950 samt ihrem Prinzenpaar Prinz Ken I. und Prinzessin Isabelle I., der Fanfarenzug und Prinzengarde Steinheim, der Carneval Club Schwarz Weis, die 1. Großauheimer Karnevallgesellschaft 1905 samt dem Prinzenpaar Prinz Jürgen IV. und Prinzessin Kerstin I., der Carnevalverein 1983 Mittelbuchen, der CV 1895 Klein-Auheim samt dem Prinzenpaar Prinz Thomas IV. und Prinzessin Kerstin I. und die 1. Karnevallgesellschaft 1891 Klein-Auheim samt ihrem Prinzenpaar Prinz Heinz-Jürgen I. und Prinzessin Rosi I. |
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Fotos: Reinhard Paul |
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Als die Husaren dann auch noch einige Warnschüsse aus ihren Musketen abgaben und OB Kaminsky bewusst wurde, dass weder der „wie in Stein gemeißelte Dezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold“, noch dessen Kollege Axel Weiss-Thiel, der mit dem „dichten Haarwuchs“, den drohenden Rathaussturm würden abwenden können, gab sich der Magistrat geschlagen. Nach genauerem Hinsehen musste Kaminsky zudem feststellen, dass er sich nicht von 11 111 Mitstreitern umgeben sah, sondern höchstens von 40.
Nachdem die Hanauer Prinzessin Michelle I. die elf närrischen Dekrete verlesen hatte, begab sich die lustige Gesellschaft samt dem gestürzten Magistrat in den Schlosshof. Anschließend gab es einen geselligen Umtrunk, bei dem die Narren den Magistrat und die Stadtverwaltung damit vertrösteten, dass sie Schlüssel und Kasse am Aschermittwoch zurückbekommen werden. Vielleicht ist in der Kasse dann ja auch etwas drin. Pascal Petry (HA) |
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Am Aschermittwoch des Jahres 2012 war es wieder einmal soweit … Heringsessen war angesagt, und das bedeutete das das Ende des Faschings eingeläutet war. Vorbei die Zeit wo aus dem Nachbarschaftshaus laute Karnevalsmusik schallte …. Ruhe war angesagt …. vorbei die Zeit wo der Saal mit bunt gekleideten Menschen bis auf den letzten Platz besetzt war …. Schwarz war angesagt. |
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